Blühflächen – Winterführung

Blühflächen – Winterführung

Im Frühjahr 2019 wurden in der Gemeinde Langerwehe rund 5.000 m² mehrjährige Blühmischungen ausgesät. Die Ausaat der Blühflächen fand im Rahmen des Projekts BienenBlütenReich statt. Nun sind die Blühwiesen verblüht. Warum sie trotzdem nicht abgemäht werden und warum es sich lohnt, die „Unordnung“ bis zum nächsten Frühjahr auszuhalten, welche Fehler bei der Vorbereitung des Bodens und bei der Aussaat passieren können, wie diese vermieden, bzw. korrigiert werden können und vieles mehr erfuhren die rund 20 TeilnehmerInnen der Blühflächen – Winterführung am Sonntag, 17.11.2019.

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Aktion Pflanzen retten

Aktion Pflanzen retten

Aktion Pflanzen retten am 28.10.2019 auf dem Gelände der alten Post in Langerwehe

Nachdem die Gebäude der alten Post in Langerwehe vor einiger Zeit abgerissen wurden und das Gelände anschließend brachlag, haben sich dort u.a. Schmetterlingssträucher und Königskerzen ungestört ausbreiten dürfen. Demnächst sollen hier wohl Bauarbeiten beginnen und die Pflanzen werden wieder verschwinden.

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Was Hausgärtner zur Versorgung Blüten besuchender Insekten tun können

Was Hausgärtner zur Versorgung Blüten besuchender Insekten tun können

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Im Obstanbau ist das wertvolle Zusammenspiel von blütenbesuchenden Insekten und Ertrag am deutlichsten sichtbar: Ohne die Bestäubung der Apfelblüten im Frühjahr durch Bienen, Hummeln und Wildbienen gäbe es im Herbst nur wenige und minderwertige Äpfel. Auch bei den Wildpflanzen gibt es unzählige solcher Abhängigkeiten. Damit Honigbienen, Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge, Wespen, Hornissen, Schwebfliegen und viele Käferarten überleben können, brauchen sie vom zeitigen Frühjahr bis zum Spätherbst ausreichend Nahrung und Wohnraum. Gerade der Hausgärtner hat viele Möglichkeiten, im Nutz- und Ziergarten Lebensräume und Nahrungsangebot für Blüten besuchende Insekten zu schaffen.

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Vom Aussterben bedrohte Berg-Feldwespe in Langerwehe entdeckt

Bhf W. 2019

Auf der Blühfläche am Bahnhof Langerwehe wurde die Berg-Feldwespe (Polistes biglumis) entdeckt. Diese Wespenart gilt als besonders friedfertig und steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Umso mehr freut es uns, dass sie nun in Langerwehe gesichtet wurde. Möglich wurde das Vorkommen, weil die Blühwiese im Winter nicht gemäht wurde. So hatte die Feldwespe die Möglichkeit sich dort anzusiedeln.Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Berg-Feldwespe

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Bienenhäkeln

Bienenhäkeln

Am Samstag fand wieder das monatliche Bienenhäkeln  im „Nadelwerk im Ulhaus“ in Langerwehe statt. Es war sehr gemütlich (wie immer) und nebenbei fanden anregende Gespräche statt. Alles drehte sich um Artenvielfalt und Artenschutz, die Folgen des Klimawandels, die Möglichkeiten, sich für den Klimaschutz zu engagieren … . Weiterlesen

Einsatz für Bienen, Hummeln und Co

Gartenhummel an Phacelia 2019

Heute waren gleich zwei Teams vom Netzwerk Blühende Landschaft – Regionalgruppe Langerwehe für Bienen, Hummeln und Co im Einsatz. Im „Nadelwerk im Ulhaus“ fand wie jeden 2. Samstag im Monat das Bienen häkeln statt. Nebenbei wurden Erfahrungen mit verschiedenen insektenfreundlichen Pflanzen im Garten und unterschiedlichen Saatmischungen für Blühwiesen ausgetauscht. Wie immer war es ein kreativer, schöner Nachmittag in netter Gesellschaft. Weiterlesen

Infostand auf dem Frühlingsfest der Europaschule Langerwehe

Infostand auf dem Frühlingsfest der Europaschule Langerwehe

Am Samstag, 25. Mai von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr bot das Netzwerk Blühende Landschaft – Regionalgruppe Langerwehe persönliche Beratung, Informationsmaterial, regionales Saatgut für Blühwiesen, Ableger von Bienenfutterpflanzen, Malbücher, Häkelbienen und vieles mehr auf dem Frühlingsfest der Europaschule Langerwehe an. Als besondere Aktion wurden mit den Kindern Seedbombs (Samenkugeln) gebastelt, die anschließend mitgenommen und verteilt werden durften. Damit es in der Gemeinde Langerwehe noch etwas bunter wird. Weiterlesen

Alles hängt zusammen

Alles hängt zusammen

Ein Zaunkönig in Merode greift auf die den Winter über stehenden Reste der Blumenflächen zurück um in einem stillgelegten Kuhstall diese auf einem Rauchschwalbennest zu einem Zaunkönignest zu verbauen. Das zeigt wieder einmal mehr, dass Blumen mit ihren Samenständen den Winter über stehen bleiben sollen. Im Stall ist es trocken, warm und der Zaunkönig findet hier auch ein Teil seiner Nahrung, Spinnen. Alles hängt zusammen: Blumen-Insekten-Vögel-Mensch.